ECM und SOA – Wie passt das zusammen?
Service-Oriented Architecture (SOA) ist zunächst einmal kein Produkt und auch keine neue Entwicklungsmethodik in der IT. SOA beschreibt vielmehr den Weg, wie IT-Anwendungen, aber auch von Menschen ausgeführte Funktionen (Aufgaben, Teilprozesse), in Form von Diensten organisiert werden können, um die der Veränderung unterworfenen Geschäftsprozesse eines Unternehmens flexibel zu unterstützen. Offene ECM-Architekturen ermöglichen es dabei, eine flexible und rekonfigurierbare Umgebung zu schaffen, die vorhandene und neue Systeme einfach und ohne große Investitionen integriert und Unabhängigkeit von Herstellern schafft. Die Erfahrung zeigt, dass es bisher sehr wenig Anbieter gibt, die solche Architekturansätze aus Angst vor Marktverdrängung unterstützt. Standardisierte Dienste und standardisierte Schnittstellen erlauben eine direkte Vergleichbarkeit und Austauschbarkeit der Produkte. Die Verfügbarkeit echter ECM-Services ist das derzeitige Problem von SOA im Bereich ECM. Und das, wo doch gerade der ECM-Markt das ideale Spielfeld für SOA-Lösungen wäre! ECM ist in seinem technischen Leistungsumfang so komplex, dass es - wenn überhaupt - nur zwei bis drei Anbieter weltweit schaffen werden, eine ECM-Suite am Markt zu etablieren, die technische Lösungen in den Bereichen Capture, Deliver, Store, Manage und Preserve (Definition der AIIM) bietet. Um dennoch am Markt mit komplexen Installationen bestehen zu können, müssen ECM-Suiten der anderen Hersteller durch die Kombination mit geeigneten Diensten von Drittanbietern ergänzt werden. Und dennoch: Bei aller "Schwarzmalerei" stellt sich der Markt der ECM-Anbieter doch besser dar, als es vielleicht noch vor einem Jahr zu erwarten war. In einer aktuellen Befragung der PENTADOC unter den Anbietern von ECM-Lösungen im deutschsprachigen Raum, konnten mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen mit einem SOA-Ansatz im Bereich ihrer ECM-Lösungen aufwarten. Gehen wir nun davon aus, Sie finden die richtige technologische Lösung für Ihr service-orientiertes ECM, dann bleibt nur noch ein Problem auf dem Weg zum flexiblen Unternehmen: das Unternehmen! Die größten Hürden auf dem Weg zu einer Service-orientierten Architektur liegen bei diesen organisatorischen Fragen! Wie bei dem Thema BPM spielen Ihre Geschäftsprozesse, Ihre Mitarbeiter und Ihre Unternehmensstrategien die entscheidende und beeinflussende Rolle auf dem Weg zum funktionierenden ECM. Der Faktor Mensch entscheidet hier also schnell über die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens! Doch bei aller Skepsis: Service-Oriented Architecture (SOA) ist die Zukunft für IT-Architekturen und hilft gerade im Bereich ECM, flexible Lösungen zu implementieren, die Sie dabei unterstützen, Ihre Geschäftsprozesse in den Griff zu bekommen! Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann bestellen Sie sich noch heute Ihr persönliches Exemplar des White Papers "ECM braucht SOA - Erfahrungen aus der Praxis!", welches am 23. November 2006 zum diesjährigen ECM Tag (http://www.pentadoc.com/ecm-tage) in Frankfurt vorgestellt wird, zu einem Frühbucherpreis von EUR 199,- und lesen Sie mehr über die SOA-ECM-Anbieter, der Wirtschaftlichkeit einer SOA, konkreten Anwendungsbeispielen und den gesammelten Projekterfahrungen und einem Ausblick, wie es mit SOA im Bereich ECM weiter geht. Weitere Informationen und ein entsprechendes Bestellformular finden Sie hier. |

