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Migration von ECM-Systemen


Risiken und Erfolgsfaktoren

Bei einer Migration kann eine Menge passieren, was nicht selten dazu führt, dass Migrationsprojekte in Schieflage geraten. Exemplarisch sollen hier einige „Stolpersteine“ aufgeführt werden:

  • Fehlende fachliche Kompetenz im Projektteam und beim Projektleiter

  • Zu optimistische Ressourcen-, Zeit- und Kostenplanung

  • Die Konsistenz zwischen Archivsystem und Drittsystemen muss gegeben bleiben (Beispiel: Über ArchiveLink verknüpfte Dokumente aus SAP)

  • Spezifische Anpassungen am ECM müssen ggf. „nachprogrammiert“ werden, insbesondere sollten Veränderungen am „Userinterface“ vermieden werden

  • Große Datenmengen in teilweise proprietären Formaten

  • Eine Belastung des laufenden Geschäftsbetriebes sollte vermieden werden

  • Schlecht geplantes Zeitfenster

Die beschriebenen Stolpersteine können durch entsprechend strukturiertes Vorgehen und durch das richtige Know-how vermieden werden. Dieses Know-how kann man eigentlich nur durch Projekterfahrung erlangen, denn nur in der Praxis treten die meisten der beschriebenen Probleme auf. Aber man kann ja jemanden fragen, der sich damit auskennt...

Unternehmen, die über ein erforderliches Know How verfügen, delegieren meist derartige Tätigkeiten trotzdem infolge zeitlicher Engpässen oder auch aus Gründen der Effizienz. Die eigene empirische Herangehensweise ist ein theoretisch möglicher Weg, aber ein riskanter!

Neben den erwähnten Risiken können einer Migration aber auch Erfolgsfaktoren abgewonnen werden. So können Hardwareinvestitionen (z. B. Server, Scanner oder Jukebox) nach der Abschreibungsfrist durch Neugeräte mit niedrigeren laufenden Kosten ersetzt werden. Doch neben den quantitativen Erfolgsfaktoren stehen bei einer Migration die qualitativen Vorteile klar im Vordergrund.